Doktorandenkongress 2012

Zum Abschluss des Sommersemesters veranstaltete die Medizinische Fakultät in diesem Jahr wieder einen Doktorandenkongress. Promovierende der Fakultät stellen im Veranstaltungsformat eines normalen medizinischen Kongresses ihre Promotionsthemen vor. 

Auf dem Doktorandenkongress präsentierten die Doktoranden der Fakultät in einem wissenschaftlichen Posterwettbewerb Themen aktueller Dissertationen aus fünf unterschiedlichen Fachgebieten. Das beste Poster wurde von einer Jury mit dem Posterpreis der Fakultät ausgezeichnet. Es ist von Viviane Klingmann, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, und hat die Akzeptanz von Placebo-Minipillen bei Kleinkindern zum Gegenstand.



Programm der Veranstaltung (4 Seiten)
Vollständiges Programmheft (40 DinA4 Seiten)

 

Preisträger des Posterwettbewerbs beim Doktorandenkongress der Medizinischen Fakultät.

Ziel der Doktorandenprogramme ist es, „eine lebendige Forschungsgemeinschaft zu schaffen, indem die Doktoranden verschiedenster Forschungsbereiche zusammengebracht werden, sowie über interessante Promotionsmöglichkeiten zu informieren“, so der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Joachim Windolf. 

Die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität fördert im Rahmen ihrer Medical Research School Promotionen in der Medizin. Sie möchte damit Anreize vor allem für die klinische Forschung setzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte im Jahr 2010 einen „besorgniserregenden Rückgang“ solcher Promotionen ausgemacht: „Die klinische Forschung benötigt zwingend Ärztinnen und Ärzte, die einerseits Erfahrung am Krankenbett und andererseits eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung erfahren haben“, hieß es in der Stellungnahme der DFG im Jahr 2010.

Mit einer strukturierten Begleitung der Promotionsphase durch die Fakultät – inzwischen über 80 Veranstaltungen, wie Seminaren zu Schlüsselqualifikationen, „guter wissenschaftlicher Praxis“, Statistikseminaren und –workshops, Netzwerktreffen und auch dem Doktorandenkongress - ist die Fakultät auf dem richtigen Weg, so Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf. Insgesamt haben sich im ersten Halbjahr 2012 bereits über 250 Doktoranden mit einem Promotionsvorhaben bei der Medical Research School Düsseldorf angemeldet. Davon haben rd. 150 Doktoranden ihr Projekt in diesem Jahr begonnen, die übrigen waren bereits früher gestartet. Pro Jahr beginnen 250 bis 300 Doktoranden mit einer Doktorarbeit. Das sind fast 85 Prozent eines Jahrgangs. Dr. Ursula Kessen, verantwortlich für die Medical Research School, sagt: „Wir können beobachten, dass die Strukturierung der medizinischen Promotion zu einer deutlichen Zunahme der Anmeldungen geführt hat. Offensichtlich empfinden die Doktoranden dieses Angebot als gute Rahmenstruktur für eine erfolgreiche Doktorarbeit.“

Posterpreis 2012

Akzeptanz von Placebo-Minitabletten bei kleinen Kindern  

Viviane Klingmann, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie

Die diesjährige Auszeichung für das beste Poster und die beste Posterpräsentation ging an Viviane Klingmann (Klinik für Allgemine Pädiatrie und Neonatologie) für die Präsentation: "Akzeptanz von Placebo-Minitabletten bei kleinen Kindern".  

Das Dekanat übernimmt bis zu einer Höhe von 1000 Euro die Kosten (Reisekosten, Anmeldung, etc.) für eine Kongressteilnahme innerhalb Europas.Wir freuen uns auf den Reisebericht von Frau Klingmann!

Die Gewinner der einzelenen Sessions und somit Kandidaten für den Hauptpreis waren:

Postersession 1 - Neurologie & Hapatologie

1.10  Doris Linnemann, Expression verschiedener Isoformen und Mutationen der humanen Phospholipidfloppase MDR 3 (ABCB 4)

Postersession 2 - Kardiologie & Nephrologie

2.1  Andreas Schicho, cGMP-unabhängiger Einfluß von anorganischen Nitrit auf das Wachstum von Myoblasten

Postersession 3 - Zellwachstum, Entzündung & Apoptose

3.8  Rebecca Nitz, Unterschiede in der proteolytischen Prozessierung von Interleukin-6- und Interleukin-11- Rezeptor

Postersession 4 - Onkologie

4.6  Maximilian B. Keller, Hyaluronan unterstützt die Entwicklung dermaler Plattenepithelkarzinome

Postersession 5 - Klinik

5.9   Viviane Klingmann, Akzeptanz von Placebo-Minitabletten bei kleinen Kindern  


Impressionen

Bilder der Veranstaltung




Sessionsieger Maximilian B. Keller
Sessionsieger Andreas Schicho
Sessionsiegerin Rebecca Nitz
Sessionsiegerin Doris Linnemann
Posterpreisträgerin Viviane Klingmann


Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenDekanat der Medizinischen Fakultät der HHU